Dipl. Psychologin Jule Dräger

Psychologische Psychotherapeutin

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP)

In der TP gehen wir davon aus, dass aktuelle Konflikte und psychische Beeinträchtigungen ihre Ursachen in der lebensgeschichtlichen Entwicklung eines Menschen haben. Es wird angenommen, dass frühere Konflikte und Erfahrungen nicht „angemessen“ – d. h. für die jeweilige Person stimmig und integrierbar – bewältigt werden konnten. Dabei ist individuell sehr unterschiedlich, welche Erfahrungen, Erlebnisse oder Konstellationen zur konflikthaften Verarbeitung führen. Häufig sind uns diese Konflikte und Erfahrungen nicht bewusst zugänglich, wirken sich jedoch unbewusst auf unsere Wahrnehmung, unser Erleben und unser Verhalten aus. Sie zeigen sich dann verdeckt und in verschlüsselter Form als psychische Beeinträchtigung oder gar als Störung.

Bei meiner Arbeit als Psychotherapeutin orientiere ich mich am ganzheitlichen Menschenbild der Humanistischen Psychologie: Jedes Individuum ist einzigartig und trägt alle Ressourcen für eine positive persönliche Entwicklung in sich. Dieses Potential gilt es gemeinsam zu erkennen und zu fördern. Der Kontakt zwischen Patient/in und Therapeut/in findet dabei stehts „auf Augenhöhe“ statt. Ausgehend von der individuellen Biographie werden in der Therapie die Muster des Alltags bearbeitet, ergänzt und verändert, um so die Lebenssituation des Patienten ganz konkret zu verbessern.

Typische Anlässe für eine Therapie sind:

Depressionen, Ängste, akute Lebenskrisen, Zwänge, Trauerarbeit, Beziehungsstörungen und -konflikte, Essstörungen, Entwicklungs- und Identitätskrisen, Selbstwertproblematiken, Burn-out-Syndrome und Arbeitsstörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen und Krisen im Zuge von Schwangerschaft, Geburt oder unerfülltem Kinderwunsch

Kosten

Die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) ist neben der Verhaltenstherapie und der Psychoanalyse vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie als nachweisbar wirksame Therapiemethode anerkannt und wird von den Krankenkassen finanziert.

Als Psychotherapeutin mit Kassenzulassung kann ich mit allen Krankenkassen und auch privat abrechnen.

Psychotherapie als Kassenleistung:

Vor Beginn einer Psychotherapie können maximal bis zu 5 Probesitzungen (Probatorik) erfolgen. Im Zuge dieser Sitzungen wird eine Entscheidung für eine Zusammenarbeit getroffen, die Problematik umrissen und die gemeinsamen Therapieziele erarbeitet. Anschließend stelle ich für Sie einen Therapieantrag bei der Krankenkasse. Eine Kurzzeittherapie umfasst bis zu 25 Sitzungen à 50 min., die Langzeittherapie 50 bis maximal 100 Sitzungen bei mehrfacher Antragsverlängerung.
Bei privaten Krankenkassen bzw. Beihilfestellen muss der Leistungsumfang vorab vom Antragssteller geklärt werden.

Psychotherapie als private Leistung:

Die Bedingungen und Kosten werden individuell vereinbart.